BLACKARTISTSNRW
We are each other’s harvest
kuratiert von | curated by SAFIYA YON & HN. LYONGA
eingeladen von | invited by IHSAN ALIŞAN
Eröffnung | Opening:
05.06. 19:00-21:00 UHR | 7 PM - 9 PM
06.06. - 01.08.2026
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deutsch | english below
Mit We Are Each Other’s Harvest präsentiert BlackArtistsNRW eine spekulative Sprache des Säens und stellt Fragen danach, wie wir uns trotz Fragmentierung und Bruch versammeln können. Ausgangspunkt ist Gwendolyn Brooks’ Gedicht Paul Robeson, insbesondere ihre Aussage: „we are each other’s harvest, each other’s business, each other’s magnitude and bond“ („wir sind die Ernte des anderen, die Angelegenheit des anderen, die Größe und Verbindung des anderen“). Dieser Gedanke dient als Kompass der Ausstellung. Ein Samen existiert nicht für sich allein. Er wird durch Beziehung getragen.
In den Spannungen kollektiver saisonaler Übergänge stellt sich die Frage: Wie finden wir selbst im Kampf noch Ruhe? Historisch waren Untergrundräume stets Wege zu Sicherheit und Befreiung. Die Ausstellung versteht die unterirdischen Wege der Galerie Mouches Volantes genau in diesem Sinne. Die gezeigten Arbeiten bieten Verankerung in den Texturen von Erde, Stoff, Klang, bewegtem Bild und Ahnen-Erinnerung. Während sich Menschen aus unterschiedlichen Bereichen der sozialen Landschaft der Stadt am Ebertplatz um ein Wasserelement versammeln, lädt die Galerie Mouches Volantes Besucher*innen dazu ein, sich mit uns um Erde zu versammeln. Vielleicht beginnen unsere Körper gerade hier — beim gemeinsamen Ausatmen auf geteiltem Boden — sich daran zu erinnern, worauf wir uns noch einigen können.
Muster von Cornrow-Pfaden, handgestickte Kartierungen, neuronale Netzwerke in Zuständen von Meditation oder Spiel spiegeln einander in ihren Sequenzen. Hier beginnt sich ein ahnenbasiertes Algorithmus-System zu entfalten.
Zwischen dem 6. Juni und dem 1. August 2026 vereint die Ausstellung acht Künstler*innen durch sich ständig wandelnde Verbindungen. Die Zusammenarbeit folgt keinem festen Programm, sondern versteht sich vielmehr als Samen, die sich über ein gemeinsames Feld ausbreiten. Im Mittelpunkt steht eine Praxis, die Wahrnehmung entschleunigt und Raum für Ambivalenz schafft. Dies ist Erdarbeit. Grundlagenarbeit. Keimarbeit.
Beteilgte Künstler*innen:
Aduni Ogunsan (she/her), Clement Esangbedo (he/him), Carlos Carima (he/him), David Odiase (he/him), hn. lyonga (no pronouns), Mari Kousso Elisabeth Hoelkeskamp (she/her), Nando Nkrumah (he/him), Safiya Yon (she/her)
Künstler*innenbiografien:
Aduni Ogunsan(1997) lebt und arbeitet zwischen Mönchengladbach und Düsseldorf. Sie studiert an der Kunstakademie Düsseldorf bei Prof. Ellen Gallagher. Ihre Arbeiten eröffnen sensible Einblicke in alltägliche, meist private Momente im Leben Schwarzer Protagonistinnen, die sich mit Sichtbarkeit und Privilegien innerhalb der Kunstwelt und des Alltags auseinandersetzen. Durch subtile Inszenierungen und spielerische Bildkompositionen schafft sie neue Räume für ihre Figuren, die nicht nur intensive Blicke, sondern auch ein neues, warmes Raumgefühl hervorrufen. Durch Malerei und den Prozess der Samtprägung entschleunigt Ogunsan das Porträt und lenkt den Blick auf Dauer, Fürsorge und Interpretation.
Carlos Carima ist ein in Angola geborener Maler, der in Köln und Duisburg lebt und arbeitet. Seine künstlerische Praxis umfasst Malerei, Schreiben und Performance und ist in einer neuen Tradition des Black Magical Realism verankert, in der figurative Abstraktionen Schwarzer Körper zu Gefäßen für Erinnerung, Spiritualität und Zukunftsvisionen werden. 2025 wurde er außerdem für den renommierten Kunstpreis „Junge Positionen NRW“ nominiert. Carimas leuchtende Leinwände fungieren als Vermittler zwischen Ahnenwelten und irdischer Realität, gespeist aus inneren Archiven und Familienalben. Inmitten politischer Spannungen untersucht Carima das Konzept von „Geschwistern“ jenseits traditioneller Familienstrukturen und versteht gewählte Gemeinschaften und Freundschaften als essenzielle Systeme von Zugehörigkeit und Klarheit. Wie der Künstler sagt:
„Ich denke, eine Familie sollte wie ein Blumenstrauß sein — jede*r sollte die Chance bekommen, zur eigenen Zeit zu erblühen.“
Clement Esangbedo
ist ein in Köln lebender figurativer Maler, dessen Arbeiten Erinnerung, Häuslichkeit und psychologische Präsenz durch expressive Acrylmalerei erforschen. Seine Bildsprache verbindet intensive Farben, strukturierte Oberflächen und intime menschliche Erzählungen.
David Odiase
David Odiase ist transdisziplinärer Poet und Mitglied des African Narrative Collective. Seine Praxis bewegt sich an den Schnittstellen von Poesie, Performance, Film, Installation, indigenen Technologien und spekulativen Methoden. Seine Arbeiten setzen sich kritisch mit den verflochtenen Geschichten, Wissenssystemen und kulturellen Imaginationen Afrikas auseinander und versuchen dabei, hegemoniale Narrative aufzubrechen sowie Ahnenwissen als wesentliches Instrument zur Neugestaltung von Welt sichtbar zu machen.
Odiases Bewegtbildarbeiten, Performances und Installationen wurden in Institutionen und auf Festivals in Afrika, Europa und Amerika gezeigt, darunter beim German Creative Economic Summit, der Akademie der Künste Berlin, dem African International Film Festival (Nigeria), dem Zebra Poetry Film Festival (Deutschland), SOMA (Mexiko), der National Poetry Library (UK), Kampnagel Hamburg, POETAS DI(N)VERSOS (Spanien), im Rahmen des Human Machine Fellowship am E-WERK Luckenwalde sowie im Haus der Kulturen der Welt während der Berlin Science Week.
Außerdem war er Artist-in-Residence bei Studio Quantum, einem internationalen Residenz- und Veranstaltungsprogramm des Goethe-Instituts, das sich künstlerisch mit aufkommenden Quantentechnologien auseinandersetzt und vom Goethe-Institut Irland organisiert wurde.
hn. lyonga ist Schwarzer, queerer, interdisziplinärer Autor, Poet und Kurator. Seine Arbeit ist die Arbeit des Sammelns: von Worten, Nachbarschaften, Schweigen und Vermächtnissen. Er schreibt nicht nur für die Seite, sondern für das Ohr, den Kreis, die Gemeinschaft, die sich gegen Auslöschung wehrt. Sein Blick richtet sich auf Migrationen — Reisen, die aus Enteignung hervorgehen und zugleich von Erfindungskraft geprägt sind und weiterhin das Leben der Kolonisierten, Marginalisierten und Überlebenden formen.
Mari Kousso Elisabeth Hoelkeskamp (*1997) ist Malerin und lebt und arbeitet in Düsseldorf. Sie schloss 2025 ihr Studium an der Kunstakademie Düsseldorf bei Prof. Ellen Gallagher ab. Ihre Arbeiten bilden ein Geflecht aus Erinnerungen und Referenzen, die zu Bildern verschmelzen. Zu diesen Quellen zählen Musikvideos, persönliche Fotografien, zirkulierende Bilder, Fernsehen und Film. Ausgehend von gelebten sowie digitalen kollektiven Archiven untersucht ihre Arbeit die Beziehung zwischen Popkultur, persönlicher Erinnerung, sozialen Dynamiken und deren Umgebungen. Im Fokus steht dabei die Frage, wie visuelle, kulturelle und musikalische Sprachen innerhalb diasporischer Räume zirkulieren und Verbindungspunkte schaffen. Gleichzeitig erforscht die Arbeit, wie Malerei diese anderen Sprachen übersetzt und dabei die Grenzen zwischen imaginärem und realem Raum durch Nichtlinearität verwischt.
Nando Nkrumah ist Maler und interventionistischer Künstler mit Sitz in Köln. Geboren in Kumasi, Ghana, und aufgewachsen in Deutschland, bewegte er sich stets zwischen Kulturen — und genau aus diesem Zwischenraum schöpft seine Kunst ihre Kraft.
Im Zentrum seiner Praxis steht die Malerei: ein Rückzugsort, an dem persönliche Narrative, Erinnerung und kulturelles Erbe sichtbar werden. Traditionelle Symboliken treffen auf zeitgenössische Bildsprache — präkoloniale Visualität wird in Gegenwart und Zukunft weitergetragen.
Parallel dazu arbeitet er seit Jahren an ortsspezifischen Interventionen im öffentlichen Raum, insbesondere mit Augmented-Reality-Arbeiten, die etablierte Narrative in Museen, an Denkmälern und im urbanen Raum irritieren. Seine Interventionen wurden unter anderem im Rautenstrauch-Joest-Museum, im Schloss Charlottenburg und beim Chale Wote Festival in Accra gezeigt. Seine erste institutionelle Einzelausstellung fand 2024 im Max Ernst Museum in Brühl statt.
Nkrumahs Prozess lautet: Imagine. Materialise. Witness. — ein Kreislauf, den er „Authentism“ nennt. Kunst als Raum für Heilung, Empowerment und Freiheit.
Safiya Yon ist Künstlerin für soziale Praxis und Textilkunst sowie Mental-Health-Beraterin für Communities des globalen Südens.
Durch die Verbindung von narrativer Therapie und Ritual lädt Yons Praxis Betrachterinnen und Klientinnen in einen Zustand verkörperter Befreiung ein. Ihre Arbeit ehrt, restauriert und imaginiert Ahnenpraktiken der Fürsorge neu — hin zu matriarchalen panafrikanischen Zukunftsentwürfen und einem Ruf zur Rückkehr zu Erde und Atem.
2025 war Yon Fellow an der Akademie der Künste Berlin, Artist-in-Residence bei Oyoun und SWANA Healing in Marrakesch sowie Teilnehmerin des Studienprogramms Future Ancestry an der Universität Kopenhagen. Neben kuratorischen Projekten für das Filmhaus Köln und den Neuen Kunstverein Wuppertal (2024–2025) feierte ihr dokumentarischer Kurzfilm Learning how to breathe 2023 Premiere. Ihre Arbeiten wurden unter anderem im E-WERK Luckenwalde, im Haus der Kulturen der Welt, in der TWM Bibliothek und beim F2 Fotofestival gezeigt.
Darüber hinaus leitete Yon Community-Care-Interventionen und Retreats für die Folkwang Universität der Künste, die Bundeszentrale für politische Bildung, das Theater Dortmund und weitere Institutionen. Nach ihrem Masterabschluss in Intermedia und Artistic Research war sie von 2017 bis 2019 Co-Dozentin am Institut für Kunst und Kunsttheorie der Universität zu Köln.
Safiya wurde nach ihrer mütterlichen Urgroßmutter benannt — einer Matriarchin, die ihr Wohnzimmer in einen Ort gemeinschaftlicher Fürsorge verwandelte.
english
With We Are Each Other’s Harvest, BlackArtistsNRW presents a speculative language of sowing and poses questions on how we gather amidst fragmentation and rupture. Leaning into Gwendolyn Brooks’ poem Paul Robeson, her insistence that “we are each other’s harvest, each other’s business, each other’s magnitude and bond” becomes the compass that directs us. A seed does not exist on its own. It is carried by relation.
In the tensions of collective seasonal transitions, how do we still find rest during battle? Historically the undergrounds have always been passageways to safety and liberation. Within this exhibition we are imagining the underground pathways of Mouches Volantes gallery as such. The exhibited works offer grounding in textures of earth, cloth, sound, moving image and ancestral memory. As members of opposite stretches of the city’s social landscape gather on Ebertplatz around a water element, viewers are invited to Mouches Volantes gallery to gather with us around soil. Perhaps it is here, while exhaling on shared ground, that our bodies begin to remember what we can still agree on.
Patterns of cornrow pathways, hand embroidered mappings, neural networks during a state of meditation or play, mirror each other sequences. Here, an ancestral algorithm begins to unfold.
Between 6 June and 1 August 2026, the exhibition brings together eight artists through constantly shifting connections. The collaboration does not follow a fixed programme, but instead understands itself as seeds stretching across a common field. The focus is on a practice that slows down perception and creates space for ambivalence. This is earthwork. It is groundwork. It is seedwork.
Featuring:
Aduni Ogunsan (she/her), Clement Esangbedo (he/him), Carlos Carima (he/him), David Odiase (he/him), hn. lyonga (no pronouns), Mari Kousso Elisabeth Hoelkeskamp (she/her), Nando Nkrumah (he/him), Safiya Yon (she/her)
Artist Bios:
Aduni Ogunsan (born 1997) lives and works between Mönchengladbach and Düsseldorf. She studies at the Düsseldorf Art Academy under Prof. Ellen Gallagher. Her works offer a sensitive glimpse into everyday, mostly private moments in the lives of Black protagonists who navigate visibility and privilege in the art world and in daily life. Through subtle staging and playful visual composition, she creates new environments for her sitters evoking not only an intense gaze but also a new, warm sense of space. Through her painting and the process of velvet embossing, Ogunsan slows down the portrait, thereby directing attention toward duration, care, and interpretation.
Carlos Carima is a painter born in Angola, living and working in Cologne and Duisburg. His artistic practice encompasses painting, writing, and performance, and is anchored in a new tradition of Black Magical Realism, where figurative abstractions of Black bodies become vessels for memory, spirituality, and future visions. In 2025, he was also nominated for the prestigious "Junge Positionen NRW" art prize. Carima’s vibrant canvases serve as intermediaries between ancestral realms and earthly reality, revived from internal archives and family albums. Amidst political heat, Carima explores the concept of "siblings" beyond traditional family structures, viewing chosen communities and friendships as vital support systems of clarity and belonging. As the artist notes:
"I think a family should be like a bouquet of flowers—everybody gets a chance to bloom at their own time."
Clement Esangbedo is a Cologne-based figurative painter whose work explores memory, domestic life, and psychological presence through expressive acrylic painting. His visual language combines vibrant color, textured surface, and intimate human narratives.
David Odias is a transdisciplinary poet and member of the African Narrative Collective whose practice traverses the interstices of poetry, performance, film, installation, indigenous technologies, and speculative methodologies. His work critically engages with Africa’s entangled histories, epistemologies, and cultural imaginaries, often seeking to dismantle hegemonic narratives and foreground ancestral knowledge systems as vital instruments for reworlding.
Odiase’s moving-images, performance works and art installations have been presented at institutions and festivals across Africa, Europe and the Americas, including the German Creative Economic Summit, Akdemie Der Kunst Berlin, African International Film Festival (Nigeria), Zebra Poetry Film Festival (Germany), SOMA (Mexico), the National Poetry Library (UK), Kampnagel Hamburg, POETAS DI(N)VERSOS (Spain), E-WERK Luckenwalde’s Human Machine Fellowship in the context of the Ancestral Memory Lab exhibition, and the Haus der Kulturen der Welt (House for World Cultures) as part of the Berlin Science Week.
He was also an artist-in-residence at Studio Quantum, an international events and artist-in-residence programme from the Goethe-Institut, exploring emerging quantum technologies through the lens of art, organised by the Goethe Institut Ireland.
hn. lyonga is a Black, Queer, interdisciplinary writer, poet, and curator. His work is the work of gathering: words, neighbours, silences, inheritances. He writes not only for the page but for the ear, the circle, the community that refuses erasure. He turns his face toward the migrations. Those journeys born of dispossession and yet marked by invention that continue to shape the lives of the colonised, the marginalised, the ones who endure.
Mari Kousso Elisabeth Hoelkeskamp (b.1997) is a painter living and working in Düsseldorf (DE). She graduated in 2025 from Kunstakademie Düsseldorf under Prof. Ellen Gallagher. The artist’s work is a constellation of memory and references that merge into images. These sources include music videos, personal photography, circulating images, television and film. Drawing both from lived and digital collective archives, the work explores the relationship between popular culture, personal memory, social dynamics and their environment. It focuses on how visual, cultural and musical languages circulate within the diasporic realm and form points of connection. The work investigates how painting translates in these other languages, while blurring the boundaries between imagined and real space through nonlinearity.
Nando Nkrumah is a painter and interventionist artist based in Cologne. Born in Kumasi, Ghana, and raised in Germany, he has always moved between cultures — and it is precisely from this in-between space that his art draws its strength.
At the heart of his practice is painting: a place of retreat where personal narratives, memory, and cultural heritage become visible. Traditional symbolism meets contemporary visual language — pre-colonial visuality, carried forward into the present and the future.
Alongside this, he has been working for years on site-specific interventions in public space, in particular with Augmented Reality works that disrupt established narratives in museums, at monuments, and in urban environments. His interventions have been shown at the Rautenstrauch-Joest-Museum, Charlottenburg Palace, and the Chale Wote Festival in Accra, among others. His first institutional solo exhibition took place in 2024 at the Max Ernst Museum in Brühl. Nkrumah's process: Imagine. Materialise. Witness. — a cycle he calls Authentism. Art as a space for healing, empowerment, and freedom. ?
Safiya Yon is a social practice and textile artist, as well as mental health counselor for global south communities.
In layering strategies of narrative therapy and ritual, Yon's practice invites viewers and clients into a state of embodied liberation. Her work honours, restores and reimagines ancestral care practices towards matriarchal Panafrikan futurisms and calls for return to land and breath. In 2025 Yon was a fellow at the Academy of Arts Berlin, a resident at Oyoun and SWANA Healing in Marrakech, as well as selected for the Future Ancestry study programme at the University of Copenhagen. Alongside curatorial projects for Filmhaus Cologne and Neuer Kunstverein Wuppertal (2024-2025), her documentary short film Learning how to breathe, premiered in 2023. Her work has been exhibited in institutions such as E-Werk Luckenwalde, Haus der Kulturen der Welt & TWM Bibliothek, F2 Fotofestival. Yon has held community care interventions and retreats for Folkwang University of the Arts, the Federal Agency for Civic Education Germany, Theatre House Dortmund and more. Upon completing a Masters in Intermedia and Artistic Research, she co-lectured at the University of Cologne's Institute for Art and Art Theory (2017-2019). Safiya is named after her maternal great grandmother, a matriarch who transformed her living room into a space for community care gatherings.
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